Liberty — frei, aber zusammen

Ein Beitrag von Nadja Slavka, Trainerin für Humanship/Natural Horsemanship in 63128 Dietzenbach

Zaumzeug, Zügel und Strick

brauchen Reiter eigentlich nicht deshalb, weil Pferde so wilde Tiere wären. Sondern nur als Hilfestellung, als Instrumente zur Übermittlung der Hinweise, mit denen man sein Pferd führt.

Solche “Sprachhilfen“ können mehr und mehr überflüssig werden - je besser der Reiter die Sprache seines Pferdes spricht und versteht. Wenn diese Sprachkenntnisse über längere Zeit konsequent verbessert werden, gelangt man an den Punkt, an dem man ohne solche Hilfen mit seinem Pferd kommunizieren kann.

Subtile Gesten und kleine Signale wie Bewegungen mit dem Bein oder das Verlagern des Sitzes genügen dann schon, um dem Pferd mitzuteilen, was man z. B. von ihm möchte.

 Kontrolle und Entspannung

Die Balance von Kontrolle und Entspannung ist wesentlich: nur wenn ich entspannt bin, kann ich feine Nuancen wahrnehmen und auch selbst senden. Und nur wenn ich in solch feinen Nuancen mit meinem Pferd kommuniziere, stellt sich Entspannung im Umgang miteinander ein.

Mit freundlichen Grüßen,

Nadja Slavka

 

 


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